Vision 2010/14

Vision - Wozu?

In vielen Organisationen ist es gängige Praxis, eine Vision bzw. ein Leitbild zu entwerfen. Mit Blick in die Zukunft werden erstrebenswerte Ziele formuliert. Die Vision gibt den Führungsverantwortlichen, letztlich aber allen in der Organisation, Motivation und Handlungsorientierung und setzt so einen Veränderungsprozess in Gang.

Eine Vision wird nicht durch ihre Propagierung Wirklichkeit. Ein zielgerichteter Entwicklungsprozess kann sich nur dann vollziehen, wenn konkrete erreichbare Teilziele gesetzt und gangbare Wege gefunden werden.

Der Erfolg hängt auch davon ab, ob anstehende Veränderungen von positiven Emotionen begleitet werden. Voraussetzung dafür ist ein Gefühl der Geborgenheit - nur wer sich aufgehoben fühlt, kann positive Emotionen entwickeln.

Ein Bild von der Zukunft der Gemeinden

Die Vision 2010/14 ist eine wirklichkeitsnahe Vorstellung der gewünschten Zukunft der Gemeinden in Mitteldeutschland.

10 Leitsätze beschreiben, was konkret erlebbar sein soll, wenn man im Jahr 2010 (in Niedersachsen) bzw. 2014 (in Sachsen-Anhalt und Sachsen/Thüringen) in eine Gemeinde kommt. Die Jahreszahlen hängen mit dem unterschiedlichen Einführungsstart in den drei Gebietskirchen zusammen.

Kern dieser Vision ist das am Evangelium orientierte Menschenbild des eigenverantwortlichen Christen. Die Vision hat zum Ziel, das Gemeindeleben aktiver zu gestalten und das Wesen Christi in allen Bereichen der Kirche immer mehr spürbar werden zu lassen. Die Kirche wird so für die nachfolgende Generation attraktiv.

Die Vision soll anregen zu Gesprächen in offener, wertschätzender Atmosphäre, wobei kritische Themen sowie belastende Situationen nicht ausgespart werden dürfen. Auf diese Weise können die angestrebten Ziele jedem bewusst werden sowie Motivation und Begeisterung entstehen. Das hat auch Ausstrahlung auf die Umgebung.

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