Konfirmation 2012

(22.04.2012) Altenburg. „Seid gegrüßet, junge Christen“ heißt es in einem Chorlied der Neuapostolischen Kirche aus dem Jahre 1930. So könnte man auch die Stimmung am Sonntag, 22. April 2012 in der festlich geschmückten neuapostolischen Gemeinde in Altenburg beschreiben.

Feierliche Stille und Andacht erfüllten das Gotteshaus in Erwartung des Konfirmationsgottesdienstes. Unsere zwei Konfirmanden, Elisabeth Loschinski und Dominik Forberg, nahmen ihre Plätze ein.

Vor dem Gottesdienst wurden sie noch einmal zum Gemeindevorsteher in die Sakristei gerufen. Die beiden jungen Glaubensgeschwister hatten sich auf diese Stunde vorbereitet. Nun war die Zeit des Religions- und Konfirmandenunterrichts vorüber. Ihre religiöse Eigenverantwortung sollte bald durch das Konfirmationsgelübde in Kraft treten.

In die Stille innerer Sammlung ertönte um 9:30 Uhr die Orgel mit kraftvollem Vorspiel zum Eingangslied: „Herr Jesu, dir zu leben“ (Gesangbuch Nr. 314). Freudiger und frischer Gemeindegesang erfüllte daraufhin die Anbetungsstätte. Der Vorsteher schritt zum Altar. Aber diesmal war etwas anderes zu sehen: statt der nachfolgenden Priester folgten unsere zwei Konfirmanden seinen Schritten und abschließend erst die priesterlichen Ämter. Ein erhebendes Bild umhüllender Liebe Gottes war spürbar. Mit Gebet und Bibelwortverlesung wurde der Gottesdienst eröffnet. Da hieß es:

„Wer nach Gutem strebt, trachtet nach Gottes Wohlgefallen; wer aber das Böse sucht, dem wird es begegnen“ (Sprüche 11, 27).

Wie ein roter Faden entwickelt sich durch den Geist Gottes die Botschaft: Lasst uns nach dem Guten streben, dann stehen wir unter Gottes Segen.

Nach der Predigt wurde die Gemeinde auf das Heilige Abendmahl vorbereitet. Es folgte das gemeinsame Beten desUnser Vater und die Verkündigung der Sündenvergebung. Nach dem Gebet war es dann soweit: die Konfirmanden wurden an den Altar gerufen. Der Vorsteher kam die Altarstufen herunter und trat zu ihnen. Das war brüderlich und nahm Ängste von den Herzen der Segen Suchenden. Wieder schwebte im Hause Gottes ein Gefühl der Allgegenwart Gottes.

Der Brief des Stammapostels an die Konfirmanden wurde verlesen, dem schloss sich die Ansprache des Dienstleiters an. Heilige Stille lag über der Gemeinde, als die Konfirmanden ihr Konfirmationsgelübde ablegten. Mancher dachte dabei wohl auch an die eigene Konfirmation zurück. Das verbindet mit dem Heute.

Der Kinderchor stellte sich wie ein Schutzwall um unsere Konfirmanden auf. Sie verabschiedeten die Beiden aus dem Kinderkreis mit dem Lied: „Aus Gottes guten Händen ...“ und brachten gemütsvolle Bewegung in die ganze Gemeinde.

Nach der Segenshandlung und der Aussonderung von Brot und Wein zum Heiligen Abendmahl erlebten die Glaubensgeschwister das heilige Geschehen.

Der Geist Gottes weht wie er will, so auch durch die Liedvorträge der Sänger. Da erklang ein guter Rat „Habe deine Lust am Herrn“, gefolgt von der Bitte „Sei du mein Vater“ und letztlich mit dem Wunsch verbunden „Eins bitte ich vom Herrn, ... dass ich bleiben möge im Hause des Herrn...“

Der Jugendchor nahm am Altar Aufstellung und begrüßte mit seinem Liedvortrag "Meine Hoffnung und meine Freude" die Konfirmanden im Kreis der Jugend.

Nach dem Gebet und Schlusssegen hatten die Gemeindemitglieder Gelegenheit zur individuellen Gratulation an die Konfirmanden.

Nun können sich unsere jungen neuapostolischen Christen in das Gemeindeleben einbringen. Sei es im Chor, in der Gemeindejugend oder auf weiteren Feldern der Betätigung. Mögen unsere jungen Glaubensgeschwister sich im Kern der Gemeinde wohl fühlen, das Willkommen erleben und die Umhüllung durch die Hand Gottes von allen Seiten fühlen.

G.W. / Fotos: M.D.

vor dem Gottesdienst das Kinderorchester

Eingangslied: „Herr Jesu, dir zu leben“

Chor

der Kinderchor mit dem Lied: „Aus Gottes guten Händen"

die Segenshandlung

Glück- und Segenswünsche des Vorstehers

der Jugendchor mit seinem Liedvortrag: "Meine Hoffnung und meine Freude"

die Glück- und Segenswünsche der Gemeinde

der Vorsteher mit den beiden Konfirmten

online seit 19.06.2012
Kategorien: Gemeindeleben

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