Verfassung der Neuapostolischen Kirche Sachsen/Thüringen

Vorwort

Die Neuapostolische Kirche versteht sich als die vom Heiligen Geist regierte Kirche Jesu Christi in Fortsetzung der apostolischen Urkirche. In ihr sind Liebe und Glaubensgehorsam die tragenden Kräfte. Das durch den Heiligen Geist geoffenbarte Wort Gottes stärkt den Glauben an den ewigen Gott, seinen Sohn Jesus Christus und dessen verheißene Wiederkunft. Die seelische Zubereitung auf diesen Augenblick der Begegnung mit Jesus Christus ist Inhalt und Ziel der Glaubenslehre.

Christus ist das Haupt der Kirche.

Die Kirche wird vom Stammapostel zusammen mit den Aposteln geleitet. Er entscheidet über alle Angelegenheiten, die die Gesamtkirche betreffen, vornehmlich in Fragen der Lehre und Seelsorge.

Die Apostel tragen gleich dem Stammapostel das Amt, welches den Heiligen Geist spendet, und bieten im Auftrag Jesu Christi allen Menschen durch die Verkündigung des Wortes Gottes und Spendung der göttlichen Sakramente Heil und Erlösung an. Die weiteren Amtsträger erhalten ihren Amtsauftrag aus dem Apostelamt.

Das neuapostolische Glaubensbekenntnis ist die verbindliche Glaubensgrundlage für alle neuapostolischen Christen.

In ihrer Verantwortung vor Gott und den Menschen gibt sich die Neuapostolische Kirche Sachsen/Thüringen diese Verfassung:

Artikel 1 - Rechtsverhältnisse

  1. Die Kirche führt den Namen Neuapostolische Kirche Sachsen/Thüringen

  2. Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Der Sitz der Kirche (Verwaltung) ist Taucha.

  3. Der räumliche Wirkungskreis erstreckt sich auf das Gebiet der Länder Sachsen und Thüringen sowie auf einen Teil des Regierungsbezirkes Halle des Landes Sachsen-Anhalt.

  4. Alle neuapostolischen Christen auf der ganzen Erde bilden zusammen die Neuapostolische Kirche, deren geistliche Leitung vom jeweiligen Stammapostel ausgeübt wird, der zugleich die Neuapostolische Kirche International leitet. Der Stammapostel ist der ranghöchste Geistliche und erlässt die für das kirchliche Leben erforderlichen Vorschriften.

    Die Neuapostolische Kirche Sachsen/Thüringen ist als verwaltungsmäßig selbständige Einheit in Lehre und in Organisation mit den weiteren Neuapostolischen Kirchen der Erde über die Neuapostolische Kirche International verbunden.

    Eine Trennung der Neuapostolischen Kirche Sachsen/Thüringen von der Gesamtkirche ist ausgeschlossen, da dies im Widerspruch zur Einheit der Kirche stehen würde.

Artikel 2 - Aufgaben

  1. Die Neuapostolische Kirche erfüllt ihren Auftrag als Kirche Jesu Christi insbesondere durch regelmäßige Gottesdienste und Seelsorge sowie weltweite Missionsarbeit und tatkräftige Wohlfahrtspflege.

  2. Alles Handeln der Kirche dient dem Gemeinwohl. Es werden ausschließlich gemeinnützige Zwecke verfolgt.

  3. Die Kirche ordnet und verwaltet ihre Angelegenheiten selbständig im Rahmen des geltenden Rechts.

Artikel 3 - Organisation

  1. Die Neuapostolische Kirche Sachsen/Thüringen gliedert sich in rechtlich unselbständige Gemeinden.

    Eine Gemeinde ist grundsätzlich die Einheit der Mitglieder aus einem geographisch abgegrenzten Gebiet, welche von einem Gemeindevorsteher nach den Weisungen des Kirchenpräsidenten geleitet und gepflegt wird.

  2. Mehrere Gemeinden bilden einen rechtlich unselbständigen Bezirk, dessen Leitung und Pflege einem Bezirksvorsteher obliegt. Dieser fördert und überwacht die Gemeindevorsteher in ihren Aufgaben nach den Richtlinien des Kirchenpräsidenten.

  3. Die Gesamtheit der Bezirke ergibt den räumlichen Wirkungsbereich der Neuapostolischen Kirche Sachsen/Thüringen.

Artikel 4 - Leitung und Kirchenorgane

  1. Die Neuapostolische Kirche Sachsen/Thüringen hat folgende Organe:

    a) Präsident der Neuapostolischen Kirche Sachsen/Thüringen (Bezirksapostel) - Kirchenpräsident

    b) Landesverwaltungsrat

    c) Landesversammlung

  2. Der Kirchenpräsident (Bezirksapostel) leitet die Kirche. Er vertritt die Kirche als gesetzlicher Vertreter gerichtlich und außergerichtlich. Er ist berechtigt, einer oder mehreren Personen Vollmacht zu erteilen, ihn zu vertreten.

    Im Falle der Verhinderung des Kirchenpräsidenten wird die Kirche durch die Apostel als stellvertretende Kirchenpräsidenten geleitet. Sind mehrere Apostel bestellt, vertreten sie gemeinschaftlich. Ist nur ein Apostel bestellt, vertritt er allein.

    Dies gilt auch im Fall einer Vakanz bis zur Neuberufung eines Bezirksapostels (Kirchenpräsidenten) durch den Präsidenten der Neuapostolischen Kirche International (Stammapostel).

    Der Kirchenpräsident bzw. im Fall seiner Verhinderung oder bei Vakanz sein Stellvertreter leiten nach den Richtlinien und Anordnungen der Neuapostolischen Kirche International, durch welche alle seelsorgerischen Angelegenheiten sowie die Tätigkeiten der Amtsträger bestimmt werden.

  3. Die Berufung des Kirchenpräsidenten (Bezirksapostels) erfolgt durch den Präsidenten der Neuapostolischen Kirche International (Stammapostel) nach Anhören von Bezirksaposteln anderer Gebietskirchen.

    Grundlage der Anhörung und Berufung bildet der beim Präsidenten der Neuapostolischen Kirche International (Stammapostel) vom Kirchenpräsidenten (Bezirksapostel) hinterlegte Vorschlag zur Bestimmung seines Nachfolgers, der in Abstimmung mit den Aposteln als stellvertretenden Kirchenpräsidenten dem Präsidenten der Neuapostolischen Kirche International (Stammapostel) zur Kenntnis gegeben wird.

    Während der Dienstzeit des Kirchenpräsidenten (Bezirksapostel) kann nach Abstimmung mit den Aposteln der vorherige Vorschlag widerrufen werden und ein neuer Vorschlag beim Präsidenten der Neuapostolischen Kirche International (Stammapostel) hinterlegt werden.

    Der Kirchenpräsident (Bezirksapostel) wird vom Präsidenten der Neuapostolischen Kirche International (Stammapostel), bei dessen Verhinderung durch einen anderen Bezirksapostel mit schriftlichem Auftrag des Stammapostels, in einem Festgottesdienst ordiniert.

    Der Kirchenpräsident (Bezirksapostel) wird grundsätzlich mit einer Dienstzeit bis zur Vollendung seines 65. Lebensjahres bestellt.

    Wenn es sein Gesundheitszustand erfordert, kann die Zurruhesetzung schon vor Vollendung des 65. Lebensjahres nach Prüfung und Entscheid durch den Präsidenten der Neuapostolischen Kirche International (Stammapostel) erfolgen.

    Ferner kann der Präsident der Neuapostolischen Kirche International (Stammapostel) den Kirchenpräsidenten (Bezirksapostel) bei Vorliegen eines wichtigen Grundes aus dem Amt abberufen. Ein wichtiger Grund ist insbesondere bei grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Verletzungen der Bestimmungen dieser Verfassung gegeben, sowie wenn in einem ordentlichen Strafverfahren durch Urteil eines deutschen Gerichts eine Verurteilung wegen einer vorsätzlichen Tat zu Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr erfolgt. Im Fall der Abberufung aus wichtigem Grund wird dem Kirchenpräsidenten (Bezirksapostel) vor der Abberufung Gelegenheit gegeben, innerhalb von zwei Wochen zu den Gründen Stellung zu nehmen. Die Frist zur Stellungnahme beginnt mit dem Zugang des Schreibens des Präsidenten der Neuapostolischen Kirche International (Stammapostel). Nach Prüfung der Stellungnahme erfolgt die Entscheidung des Präsidenten der Neuapostolischen Kirche International (Stammapostel). Im Falle der Abberufung aus wichtigem Grund ist die Entscheidung des Stammapostels unwiderruflich.

    Der Kirchenpräsident (Bezirksapostel) selbst kann auch durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Präsidenten der Neuapostolischen Kirche International (Stammapostel) sein Amt niederlegen.

  4. Der Landesverwaltungsrat besteht aus dem Kirchenpräsidenten als Vorsitzenden sowie den Aposteln und Bischöfen.

    Der Landesverwaltungsrat stellt den Jahresabschluss fest und unterstützt den Kirchenpräsidenten - unbeschadet weiterer verfassungsmäßiger Aufgaben - in der Vermögensverwaltung sowie im Erlass der Durchführungsbestimmungen zu den Richtlinien der Neuapostolischen Kirche International.

    Der Landesverwaltungsrat ist beschlussfähig, wenn die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Die Beschlussfassung erfolgt mit einfacher Mehrheit. Für den Erlass der Durchführungsbestimmungen zu den Richtlinien der Neuapostolischen Kirche International ist eine 3/4 Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten und zugleich eine 2/3 Mehrheit sämtlicher Mitglieder des Landesverwaltungsrates erforderlich.

    Der Kirchenpräsident ist ermächtigt, für den Landesverwaltungsrat eine Geschäftsordnung zu erlassen.

  5. Die Landesversammlung besteht aus dem Kirchenpräsidenten, den weiteren Mitgliedern des Landesverwaltungsrates und den Bezirksvorstehern.

    Der Landesversammlung obliegen folgende Aufgaben:

    a) Beschlussfassung über den Jahresabschluss und Entlastung des Kirchenpräsidenten

    b) Wahl des Wirtschaftsprüfers zur Prüfung des Jahresabschlusses

    c) Mitwirkung in Fragen der Vermögensverwaltung

    d) Änderung der Verfassung und Beschlussfassung über eine Änderung der Rechtsform, soweit dies nach geltendem Recht notwendig oder aufgrund veränderter politischer Verhältnisse zur Wahrung des Zwecks der Kirche erforderlich ist.

    Die Landesversammlung wird vom Kirchenpräsidenten nach Bedarf einberufen und geleitet. Sie muss einberufen werden, wenn dies 1/3 der Mitglieder der Landesversammlung unter Mitteilung der Verhandlungssache beim Kirchenpräsidenten schriftlich beantragen.

    Die Landesversammlung ist beschlussfähig, wenn die Hälfte ihrer Mitglieder anwesend ist. Die Beschlussfassung erfolgt mit einfacher Mehrheit. Für Verfassungsänderungen ist eine 3/4 Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten und zugleich eine 2/3 Mehrheit sämtlicher Mitglieder der Landesversammlung erforderlich. Die Landesversammlung darf keine Beschlüsse fassen, die die Einheit der Gesamtkirche gefährden.

Artikel 5 - Kirchliche Amtsträger

  1. Die seelsorgerische Betreuung der Mitglieder erfolgt durch grundsätzlich ehrenamtlich tätige Amtsträger nach den Richtlinien der Neuapostolischen Kirche International. Sie üben ihr Amt in dem vom Stammapostel bezeichneten, der Urkirche entsprechenden Amtsstufen aus. Im Übrigen können den Amtsträgern einzelne näher bezeichnete Verwaltungsaufgaben zugeordnet werden. Der Inhalt des Amtsauftrages ergibt sich aus den Richtlinien der Neuapostolischen Kirche International und den Durchführungsbestimmungen.

  2. Alle Amtsträger sind Geistliche im Sinne der allgemeinen Gesetze. Sie sind zur völligen Verschwiegenheit bezüglich aller Vorgänge, von welchen sie aufgrund ihrer Tätigkeit als Amtsträger Kenntnis erhalten, verpflichtet. Die Schweigepflicht gilt über die Dauer der Amtstätigkeit hinaus.

  3. Die Amtsträger werden aufgrund der Durchführungsbestimmungen des Bezirkapostels berufen. Die Berufung zum Amtsträger setzt insbesondere voraus:

    - gründliche Kenntnis und Überzeugung von Lehre und Einrichtungen der Neuapostolischen Kirche,

    - einen unbescholtenen und nach der Lehre Christi ausgerichteten Lebenswandel.

  4. Die Apostel und Bischöfe werden durch den Stammapostel oder von ihm im Einzelfall beauftragten und bevollmächtigten Vertreter, sämtliche weitere Amtsträger durch den Bezirksapostel oder einen von ihm dazu im Einzelfall beauftragten und bevollmächtigten Vertreter berufen, abberufen, einstweilen beurlaubt oder in den Ruhestand versetzt.

  5. Abberufungen oder Versetzung in den Ruhestand beenden die Amtsbefugnisse des Amtsträgers und verpflichten ihn, auf Verlangen des Kirchenpräsidenten über seine Amtstätigkeit Auskunft zu erteilen und Rechenschaft zu legen sowie die vom Kirchenpräsidenten und den nachgeordneten Amtsträgern überlassenen Schriftstücke und sonstige im Eigentum der Kirche stehenden Gegenstände herauszugeben. Dasselbe gilt bei Amtsniederlegung, Kirchenaustritt, Ausschluss und gegen die aus abgeleitetem Recht Verantwortlichen für den Fall von Geschäftsunfähigkeit oder Tod.

Artikel 6 - Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft in der Neuapostolischen Kirche Sachsen/Thüringen kann jede natürliche Person beantragen, die im räumlichen Wirkungsbereich der Kirche ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat und sich zur neuapostolischen Glaubenslehre bekennt. Für Kinder und Personen, die nicht voll geschäftsfähig sind, gelten die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen.

  2. Die Mitgliedschaft wird durch die Empfangnahme des Sakraments „Heilige Versiegelung“ erworben. Die Heilige Versiegelung kann nur durch den Bezirksapostel oder einen von ihm beauftragten Apostel vorgenommen werden. Ein Rechtsanspruch auf Erwerb der Mitgliedschaft besteht nicht.

  3. Mitglieder anderer Neuapostolischer Kirchen, welche im räumlichen Wirkungskreis der Neuapostolischen Kirche Sachsen/Thüringen ihren gewöhnlichen Aufenthalt begründen, erlangen die Mitgliedschaft in der Neuapostolischen Kirche Sachsen/Thüringen mit der Eintragung in das bei einer Gemeinde geführten Register ihrer Kirchenmitglieder.

  4. In begründeten Fällen kann eine Person gleichzeitig Mitglied von mehreren Neuapostolischen Kirchen sein.

  5. Die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche haben grundsätzlich Anspruch auf Teilnahme an allen für sie bestimmten kirchlichen Veranstaltungen sowie auf seelsorgerische Betreuung. Es wird erwartet, dass die Mitglieder ihr Leben nach der Lehre Christi einrichten.

  6. Die Mitgliedschaft erlischt durch

    - Tod

    - Austritt

    - Ausschluss

    - Beendigung des gewöhnlichen Aufenthalts im räumlichen Wirkungsbereich der Kirche und Erlangung der Mitgliedschaft in einer anderen Neuapostolischen Kirche.

    Ein Mitglied ist jederzeit zum Austritt aus der Neuapostolischen Kirche Sachsen/Thüringen berechtigt. Die Erklärung ist bei der durch jeweilige Ländergesetzgebung bestimmten staatlichen Stelle abzugeben.

  7. Ein Ausschluss erfolgt durch den Kirchenpräsidenten unter Angabe des Grundes. Als Ausschließungsgrund ist insbesondere die vorsätzliche und trotz Abmahnung durch die Kirchenleitung fortgesetzte Zuwiderhandlung gegen den Zweck der Kirche oder Anordnungen der Kirchenleitung anzusehen. Gegen den Ausschluss kann der Betroffene innerhalb einer Frist von sechs Wochen beim Landesverwaltungsrat Widerspruch einlegen. Das Verfahren ist grundsätzlich schriftlich. Vor der abschließenden Entscheidung über den Widerspruch ist dem Betroffenen Gelegenheit zu geben, diesen abschließend innerhalb einer Frist von drei Wochen ab Zugang der Aufforderung zu begründen. Der Landesverwaltungsrat entscheidet danach in der Besetzung mit fünf beisitzenden Mitgliedern, welche nach der Geschäftsordnung des Landesverwaltungsrates zu bestellen sind.

  8. Die Neuapostolische Kirche Sachsen/Thüringen ist berechtigt, von den Mitgliedern personenbezogene Daten nach Maßgabe der geltenden Rechtsvorschriften sowie den jeweils geltenden landesrechtlichen Vorschriften für Zwecke der Kirche zu erheben, zu verarbeiten und zu nutzen. Zum Schutz der personenbezogenen Daten der Mitglieder der Neuapostolischen Kirche ist vom Kirchenpräsidenten (Bezirksapostel) eine Datenschutzrichtlinie zu erlassen und ein Datenschutzbeauftragter zu bestellen.

Artikel 7 - Vermögen

  1. Das Vermögen der Neuapostolischen Kirche Sachsen/Thüringen sowie die zur Verfolgung der kirchlichen Zwecke benötigten Mittel stammen aus freiwilligen Opfern und Beiträgen der neuapostolischen Gläubigen sowie aus sonstigen Zuwendungen Dritter.

    Die Kirche erhebt von ihren Mitgliedern keine Steuern.

  2. Das Vermögen der Kirche dient ausschließlich der Erfüllung kirchlicher Aufgaben nach Artikel 2 dieser Verfassung. Den Mitgliedern - auch Ausgetretenen oder Ausgeschlossenen - stehen keine Rechte am Vermögen der Kirche zu.

  3. Die Vermögensverwaltung obliegt dem Kirchenpräsidenten. Dieser erstellt für jedes Kalenderjahr einen Jahresabschluss. Er veranlasst die Überprüfung des Jahresabschlusses durch den von der Landesversammlung bestimmten Wirtschaftsprüfer und legt den geprüften Jahresabschluss im Anschluss der Landesversammlung zur Beschlussfassung vor.

    Der beschlossene Jahresabschluss ist dem Präsidenten der Neuapostolischen Kirche International zu übersenden.

Artikel 8 - Auflösung

Bei der Auflösung der Kirche fällt das gesamte Vermögen an die Neuapostolische Kirche International oder deren Nachfolge-Institution zur Verwendung im Sinne dieser Verfassung.

Artikel 9 - Schlussbestimmung

  1. Diese Verfassung tritt mit Beschlussfassung durch die Landesversammlung in Kraft. Sie ersetzt die bisher geltenden Verfassungsbestimmungen der Neuapostolischen Kirche Sachsen - Thüringen - Sachsen-Anhalt, Sitz Leipzig, in der Fassung vom 01.12.1984.

  2. Diese Satzung wurde von der Landesversammlung am 09.03.1991 in Leipzig beschlossen.

Präsident der Neuapostolischen Kirche Sachsen/Thüringen

gez.
Fritz Nehrkorn

Hinweise:

Die Landesversammlung hat am 08.05.1993 die erste Verfassungsänderung beschlossen.

Die Landesversammlung hat am 20.04.1996 die zweite Verfassungsänderung beschlossen.

Die Landesversammlung hat am 28.03.1998 die dritte Verfassungsänderung beschlossen.

Die Landesversammlung hat am 05.11.2000 die vierte Verfassungsänderung beschlossen.

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